Atemübungen wirken sich auf verschiedene physiologische Funktionen aus und verbessern sowohl die geistige als auch die körperliche Gesundheit.
Sauerstoffversorgung: Kontrollierte Atemtechniken erhöhen die Sauerstoffsättigung des Körpers und verbessern die Zellfunktion und Energieproduktion. Insbesondere die Nasenatmung verbessert die Sauerstoffeffizienz und hilft, die Luft zu filtern.
Herzfrequenzvariabilität (HRV): Die HRV ist ein wichtiger Indikator für die Stressresistenz. Atemtechniken wie die Kastenatmung und die 4-7-8-Atmung verbessern die HRV und machen den Körper anpassungsfähiger gegenüber Stress.
Reduzierung von Cortisol: Cortisol, das wichtigste Stresshormon des Körpers, nimmt bei regelmäßiger Atemübung ab. Studien zeigen, dass Menschen, die sich einer langsamen, achtsamen Atmung hingeben, einen niedrigeren Cortisolspiegel aufweisen, was zu einer besseren Immunfunktion und weniger Entzündungen führt.
Gehirnfunktion: Bestimmte Atemübungen können die Durchblutung des Gehirns erhöhen und so die Konzentrationsfähigkeit, das Gedächtnis und die kognitiven Funktionen verbessern. Atemübungen wie der Feueratem (schnelles, rhythmisches Atmen) regen nachweislich den präfrontalen Cortex an und fördern so die Klarheit und Entscheidungsfindung.
